Ein paar Fragen zu allerlei Schreiben zum Floßgraben: Wenn’s der Bürgermeister nicht war, wer dann?

Ein Kommentar von Steve: „Sorry 😉 aber so einfach gehts dann auch nicht. Dass Frau Heymann, wenn sie es wirklich ist, hier versucht den Anschein der konzertierten Aktion auszuräumen – geschenkt und war zu erwarten. Aber sie bestätigt letztlich mit dem Hinweis „Wie viel hilfreicher wäre es, sich endlich gemeinsam für das Neben- und Miteinander von Mensch und Natur einzusetzen.“, dass einige ernsthaft glauben, es gäbe eine Lösung in einem Naturschutzgebiet für eine Unsumme, einen Vogel, der vielleicht keine Lust zu angepasstem Verhalten hat einfach mal umzusiedeln.

Schützen wir gemeinsam mal die Natur und werfen die Idee über Bord. Und fertig ist die juristisch korrekt gebaute Laube? Denn das Neben- und Miteinander von Mensch und Natur bedeutet nicht, dass es immer einen „Kompromiss“ gibt, bei dem die Natur halt weichen muss.

Nein – hinter diesen Kompromissbemühungen steht der Wunsch sich durchzusetzen. Das zeigt auch das Anmahnen des „offenen Umgangs“ – da schießen mir angesichts der Vorhaben und des bewussten Weghörens bei den Einwänden dagegen seit Jahren und die beharrliche Lobbyarbeit all die Zeit lang doch vor Lachen die Tränen in die Augen.

Der Kommentar hier ist ganz einfach nur die Bestätigung der Haltung, mit Steuergeld und widerrechtlich ein Naturschutzgebiet „freizuschießen“. So gesehen: Ja, die Antwort war sehr erhellend und bestätigt die ganze Geschichte abschließend“. (Kommentar Ende)

„Wie viel hilfreicher wäre es, sich endlich gemeinsam für das Neben- und Miteinander von Mensch und Natur einzusetzen.“, dieser Satz von Frau Dr. Heymann gefällt NuKLA. NuKLA bietet seit Anbeginn seiner Existenz der Stadt Leipzig, dem GRL sowie der Steuerungsgruppe Neuseenland an, sich ebenfalls, wie auch die Umweltverbände, an dem AULA-Projekt2030 zu beteiligen. Leider besteht keinerlei Bereitschaft der Akteure, auf unser Angebot einzugehen. Schade, könnte man in dieser Runde doch gemeinsam und offen!, in ehrlicher Manier über ein Miteinander sprechen. Solange selbst das städtische Umweltamt die Belange der eigenen Naturschutzbehörde ignoriert, könnte  man auf die Idee kommen, manche Verwaltungs-/Behördenvertreter meinten, wir wären noch im Königreich Sachsen. An dieser Anmutung ändert auch die vielgepriesene „Bürgerbeteiligung“ nichts, die kaum mehr ist, als ein Feigenblatt, gelenkte Demokratie fürs Volk, das, sofern es sich derart schon länger zu engagieren versucht, anfängt zu merken, wie dieses Spielchen geht. NuKLA liegt ein Schreiben des Sprechers des GRL (der auch Umweltbürgermeister von Leipzig und Stellvertretender Specher der Steuerungsgruppe Neuseenland ist) vor, in welchem der GRL NuKLA mitteilt, dass es zu keinem offiziellen Gespräch kommen wird. Warum wohl? Daran, dass NuKLA kein sogenannter „anerkannter Naturschutzverband“ ist, kann es nicht liegen. Denn viele anerkannte Naturschützer sind in AULA aktiv – nicht umsonst wurde AULA gemeinsam mit dem NABU Regionalveraband Leipzig gegründet.

Die Leipziger Internetzeitung schreibt dazu: http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2014/04/Allerlei-Schreiben-zum-Flossgraben-54730.html

Am Floßgraben nichts Neues: Die Stadt Leipzig ignoriert seit Jahren die internationale Rechtslage. http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2014/04/Am-Flossgraben-nichts-Neues-54749.html

Nutzungsdruck auf der Leipziger Neuseenlandschaft ? Leserbrief zur Charta Leipziger Neuseenland 2030 http://www.l-iz.de/Interaktiv/Leserbriefe/2014/04/Leserbrief-zur-Charta-Leipziger-Neuseenland-54739.html

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Argumente und Positionen, Auwald, Presse veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.