Die Chursächsische Capelle Leipzig

Die Chursächsische Capelle Leipzig gründete sich 1994, um auf historischen Instrumenten hauptsächlich vergessene Werke der Barockmusik aufzuführen. Im Stile der alten Hofkapellen wechselt das Ensemble je nach Programm die Besetzung.
Hauptwirkungsstätte der Capelle ist das Schloss Schönefeld in Leipzig.
Dort stellt das Ensemble im Rahmen der „Schönefelder Schlosskonzerte“ dem Publikum ausgewählte Programme vor. Höhepunkt bildet dabei das alljährliche Sommerfest, wo draußen um das Schloss herum musiziert und gefeiert wird.

Die Chursächsische Capelle Leipzig ist regelmäßig im Bosehaus Leipzig, im Händelhaus Halle und im Palais Großer Garten Dresden zu Gast. Auch zählen Konzerte beim MDR-Musiksommer, beim Bachfest Leipzig, beim Uckermärkischen Musiksommer oder den Magdeburger Sonntagsmusiken zum Konzertkalender des Ensembles.

1996 nahm die Chursächsische Capelle Leipzig mit Ludger Rémy eine CD „Kammermusik der Bach-Familie“ auf, inzwischen gibt es weitere CDs auf dem Markt, u.a. eine Aufnahme mit Thüringer Kantaten.

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Anne Schumann

studierte moderne Violine an den Musikhochschulen Weimar und Dresden.
1989 wurde sie Mitglied des Gewandhausorchesters zu Leipzig.
Seit 1993 spielt sie als freischaffende Barockgeigerin vorrangig in England (u.a. The English Baroque Soloists).
In Leipzig gründete sie ihr eigenes Ensemble, die CHURSÄCHSISCHE CAPELLE LEIPZIG, welches sich besonders der Aufführung vergessener Kammermusikwerke widmet.
Mehrere Jahre war sie Konzertmeisterin des Europäischen Barockorchesters.
Neben ihrer Beschäftigung mit historischen Geigen und Bratschen erarbeitet sie gern neues Repertoire für die Viola d’amore.

 

Sebastian Knebel

Sebastian Knebel

ist einer der gefragtesten mitteldeutschen Spezialisten für Orgel und Cembalomusik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Er absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Remy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse.
Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz, in die USA und nach Mexiko. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein.
Seit 2007 wirkt Sebastian Knebel regelmäßig als Gastorganist bei der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.

 

Klaus Voigt

Klaus Voigt

stammt aus der Musikstadt Sondershausen. Er studierte an der Musikhochschule Weimar moderne Viola. Nach Engagements an Orchestern in Magdeburg und Leipzig ging er 1989 zum Telemann-Kammerorchester nach Blankenburg.
2001 war er Mitbegründer des Telemannischen Collegiums Michaelstein. Er spielt in verschiedenen Ensembles, wie Les Amis de Philippe, Dresdner Instrumental-Concert, Chursächsische Capelle Leipzig.
Außerdem überträgt er historische Handschriften in moderne Notenschrift.
Als Referent an der Musikakademie Sachsen-Anhalt organisiert er das Jugendbarockorchester BACHS ERBEN.
Neben der Barockviola spielt Klaus Voigt auch Viola d’amore und Viola da Spalla.

 

Dorothea Vogel

Dorothea Vogel

wurde in Rostock geboren, wo sie an der dortigen Musikschule ihre Ausbildung erhielt. Das Studium absolvierte sie in Leipzig an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy bei Gustav Schmahl.
Bei Marie Leonhardt studierte sie anschließend Barockvioline.
Seit 1991 ist Dorothea Vogel Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig.
Sie ist Gründungsmitglied der Chursächsischen Capelle Leipzig, mit der sie eine eigene Konzertreihe im Schloss Schönefeld unterhält. Diese Reihe widmet sich im Besonderen der selten oder oft auch nicht mehr gespielten Musik des 16./17. Jahrhunderts.