Auch im Kanitzsch bei Gundorf hat Sachsenforst wertvolle Altbäume gefällt

Foto: NuKLA Schweres Gerät bei der Waldarbeit

Nicht nur bei Dölzig hat Sachsenforst in den vergangenen Tagen ungenehmigt alte, wertvolle Bäume im Schutzgebiet Auenwald gefällt, auch auf Leipziger Flur registrierte der NuKLA e. V. bei einer Begehung ungenehmigten Holzeinschlag und brachte ihn jetzt auch bei der Leipziger Umweltbehörde zur Anzeige. Betroffen ist der Revierort „Der Kanitzsch“ zwischen Lützschenaer Straße und Dammweg auf Leipziger Stadtgebiet, gleich hinter Gundorf.   Anzeige beim Umweltamt der Stadt Leipzig Weiterlesen

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Fällungen an der B2 zur Verkehrssicherheit sind Bestandteil des Moratorium zwischen GRÜNER LIGA Sachsen und Stadt Leipzig

Foto:Privat

“Seit 6. Februar lässt die Stadt in Connewitz beginnend von der Koburger Straße entlang der Bundestraße 2 / 95 bis zur DB-Fernbahnlinie in einem 60 Meter breiten Korridor Bäume fällen. Das ist dringend erforderlich, um die Verkehrssicherheit entlang der Bundesstraße zu gewährleisten. Viele Bäume, vornehmlich Eschen, Bergahorn, sind durch das Eschentriebsterben bzw. durch die Rußrindenkrankheit beim Ahorn in ihrer Standfestigkeit stark gefährdet.  “Mit dieser Meldung hat unter anderem die Leipziger Internetzeitung und die Leipziger Volkszeitung  heute für Aufregung und Irritationen unter den Bürgern gesorgt. Die Zusage seitens der Stadt Leipzig für einen vorläufigen Fällstopp wurde der Antragstellerin GRÜNEN LIGA Sachsen mit der einzigen Einschränkung bzw. Ausnahme vom Fällstopp gegeben, dass an der B2 Höhe Connewitz aus Gründen der Verkehrssicherung kranke Bäume trotzdem gefällt werden. Dieser Ausnahme hat die GRÜNE LIGA Sachsen zugestimmt. NuKLA Weiterlesen

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Und es geht weiter: ungenehmigte Fällungen im FFH-Schutzgebiet durch NuKLA aufgedeckt

NuKLA hat am 31.1.19 durch Anzeige bei der unteren Naturschutzbehörde Nordsachsen erwirkt, dass bereits am 1.2.19 Sachsenforst seine ungenehmigten Baumfällungen im FFH-Schutzgebiet Leipziger Auwald bei Dölzig mit sofortiger Wirkung einstellen musste. Als direkte Reaktion auf unsere Hinweise fand keine 24 Stunden nach unserer Anzeige vor Ort  eine Begehung durch NuKLA-Vertreter und VertreterInnen des Umweltamtes Nordsachsen statt.

Wir danken allen, die uns auf dieses, z.T. trotz ausdrücklichen Fällverbotes, widerrechtliche Vorgehen von Sachsenforst aufmerksam gemacht haben, und natürlich auch den MitarbeiterInnen der unteren Naturschutzbehörde Nordsachsen für ihr sofortiges und konsequentes Reagieren!

Leider gilt dieser Fällstopp für Sachsenforst bisher nicht auf den auch betroffenen, zur Stadt Leipzig gehörenden Flächen bei Gundorf, auf denen Sachsenforst derzeit ebenfalls rücksichtslos “wirtschaftet”. Auf unsere diesbezügliche Anzeige beim Amt für Umweltschutz der Stadt Leiptzig hat die Behörde bis dato noch nicht reagiert.

Foto: H. Hansmann

Sollten Ihnen im FFH- und Naturschutgebiet Leipziger Auwald weitere Abholzungsaktivitäten auffallen, informieren Sie uns umgehend, am besten mit Fotos und genauer Standortangabe: info@nukla.de!

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Waldmoratorium gilt bis zur endgültigen gerichtlichen Klärung.

Foto: NuKLA

Sachsenforst holzt weiter teilweise über 300-jährige Eichen ab. GRÜNE LIGA Sachsen und NuKLA teilen Erfolg mit. Im europaweit einmaligen, mitten in einer Großstadt liegenden und zu großen Teilen als FFH-, SPH- und NATURA2000-Gebiet unter Schutz stehenden Leipziger Auwald wird seit 1991 wieder kräftig Forstwirtschaft betrieben. Kurioserweise wird dies naturschutzfachlich begründet: die Eingriffe seien nötig, um die auentypische Artenvielfalt auf diese Weise zu erhalten, da dem Leipziger Auwald seit fast 100 Jahren die hydrologische Dynamik fehlt.

Foto: NuKLA

Dennoch ist dieser Wald auch in dieser aktuellen Form, ohne Wasser ein besonders wertvoller Wald, weshalb er unter Schutz gestellt wurde. Statt an einer Revitalisierung und großflächigen Wiedervernässung der hiesigen Auenflächen zu arbeiten (wofür laut Aussage der Stadt Leipzig in 50 Jahren die Voraussetzungen geschaffen sein werden, obwohl es bereits heute trotz urbaner Lage reichlich Potentiale gäbe, um mit recht einfachen Maßnahmen viel Dynamik zu erreichen), wird großflächig abgeholzt, werden auf riesigen Femellöchern alte Eichen- und Eschenbestände aufgerissen, Stark- und Biotopbäume gefällt und danach zur “Beförderung der Eiche” Eichensetzlinge eingebracht. Parallel werden im Schutzgebiet Burgaue regelmäßig große Flächen für das wissenschaftlich begleitete Experiment “Mittelwaldbewirtschaftung” in Weiterlesen

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Re-Animation ‒ein Aufruf zur Wiederbelebung der Auen

von Bernd Gerken und Hannes Hansmann

Re-Animation ein Aufruf zur Wiederbelebung der Auen Möglichkeiten zur Revitalisierung von Fließgewässern im urbanen Raum.

Einleitung ‒ den Flüssen und Auen kann geholfen werden Auen sieht man lange Zeit ihren Gesundheitszustand nicht an. Naturgemäß überbrücken sie Zeiten der Dürre und der Fülle. Menschen können fühlen, ob es der Natur gut geht. Kundige lesen es aus den Vorkommen und der Vitalität von Pflanzen und Tieren. Der Auenwald leidet Not, sobald der Wasserstand stagniert oder Wasser Weiterlesen

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Leipziger Ämterwillkür und ein Brief an den OBM

Foto: Ralf Julke

Naturschutzverbände, die gegen die Stadt klagen, werden nicht mehr eingeladen
Sehr geehrter Herr Stoiber, wie von Herrn Dittmar angekündigt möchte ich Ihnen als Verantwortlicher Mitarbeiter im ASG für den Prozess der Diskussion einer gesamträumlichen Auenperspektive in Leipzig hiermit auf Ihre Mail vom 14.12.2018 anworten. Der von Ihnen angesprochen Workshop diente dazu in Kooperation mit ausgewählten Personen und Verbänden konstruktiv den Weg zu einem Gesamtkonzept für die zukünftige Auenentwicklung in Leipzig zu diskutieren.

Wie Sie wissen befinden wir uns mit der Weiterlesen

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Warum das eigentliche Problem des Leipziger Auenwaldes einfach nicht gelöst werden darf

Eine Triologie der Leipziger Internetzeitung. Wenn die Politik versagt, muss der Förster ran Wie heißt es doch so schön auf einer der Tafeln, die seit dem letzten Sommer im Waldgebiet Die Nonne zu sehen

Foto: Ralf Julke

sind? – „Eine der wichtigsten Aufgaben der Bewirtschaftung im Leipziger Auenwald ist die nachhaltige Sicherung des Baumartenreichtums sowie der Strukturvielfalt der Hartholzaue, um dadurch die gesamte Biodiversität (Artenreichtum) zu erhalten.“ Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass dort stehen würde: „Die wichtigste Aufgabe ist …“ Aber das kann nicht der Förster lösen. Aber wem schreiben wir das?      https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2019/01/Warum-das-eigentliche-Problem-des-Leipziger-Auenwaldes-einfach-nicht-geloest-werden-darf-254871

Krieg der Farben, oder wer sucht die Fledermaus in der Burgaue ?Forstadrsse 128b

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„Um Eichen nachzupflanzen, muss man keine Löcher in den Wald hacken“

Bestsellerautor Wohlleben probt den Schulterschluss mit Leipziger Waldschützern / Lesung bei Hugendubel, Von Andreas Tappert, ein Artikel der LVZ

Die Kritiker der Abholzungen im Auwald haben einen prominenten Unterstützer gefunden: Peter Wohlleben, Autor des Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“, der in Deutschland bislang 1,1 Millionen Mal verkauft wurde, hat sich in einer Videobotschaft gegen die geplanten Abholzungen in Leipzigs grüner Lunge ausgesprochen. Wohlleben hat auch angekündigt, dass er sich in Leipzig engagieren wird: Am 22. Januar liest er um 20.15 Uhr in der Innenstadt in der Buchhandlung Hugendubel aus seinem Werk. Das Buch geht mit der konventionellen Waldwirtschaft – die auch Leipzigs Stadtförster im Auwald betreiben – hart ins Gericht. Weiterlesen

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Verlaufen im Auwald: Ein Leserbrief

Der Leserbrief: Der Beitrag kam recht munter daher – um sich am Ende heftig unter die (journalistische) Gürtellinie zu “verlaufen”. “Öko-Wutbürger”? Sollen das die sein, die seit Jahren versuchen, dass Wasser in die Aue kommt, um sie vor weiterem Trockenfallen zu retten, und mit den Zuständigen der Stadt zu reden, trotz permanenter Gesprächsabbrüche von deren Seite, weil nicht nach dem Munde und zunehmend nicht mehr in den in Leipzig gepflegten “leisen Tönen” geredet wird? “Öko-Wutbürger”?: die die hiesigen Wissenschaftler und Fachleute immer wieder einladen, letztens zum 2. Internationalen Auenökolgiesmposium mit hochkarätigen Auenfachleuten aus Europa – und keiner kommt, um seine “Argumente auszutauschen”, oder gar “zuzuhören” den etwas anderen Fakten anderer Fachleute und Wissenschaftler? Und dann die wirklich dumme Unterstellung von “Fake”: dass den MitarbeiterInnen zuständiger Behörden untersagt wurde, an dieser Fachveranstaltung während der Arbeitszeit teilzunehmen? “Fake”, dass Forst-Wirtschaft nicht in europäisch geschütztes Gebiete gehört (wird Dank NuKLA gerade vor Gericht geklärt), erst recht nicht bei einem Defizit von über 1 Mill. Euro für die SteuerzahlerInnen? Ziemlich demagogisch. Und peinlich. Dass Bürgerbeteiligung in Leipzig nichts ist als ein (kostspieliges) Feigenblatt wie beim Pleißemühlgraben: Fake? Ja, aber nicht von den zunehmend zorniger (!) werdenden BürgerInnen!

Maria Ziemer, 04416 Markkleeberg

Hallo Leipzig (LVZ vom 10.1.19)

Verlaufen im Auwald

von Jörg ter Vehn

“Neulich morgens beim Laufen am Elsterflutbett: Eine junge Frau im Sportdress nähert sich nahe dem Schleußiger Weg etwas zögerlich mir, dem durchgeschwitzten, alten Nordic-Walker. „Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wie ich zur Richard-Lehmann-Straße komme? Ich habe mich verlaufen“, sagt sie etwas kleinlaut.

Okay, die Waldwege bei uns im Süden sind nicht alle logisch – ein spezieller Pfad hat mir auch schon mal vor Jahren einen längeren Umweg eingebracht – und Querungen von West nach Ost sind wegen der nötigen Brücke nicht so ganz einfach zu treffen. Dennoch ist der Heimweg der jungen Sportlerin, die dort am Eingang zum Auwald ihr Rad geparkt hat, schnell erklärt.Das kleine Treffen hat mir Zweierlei gezeigt: 1. Nicht alle jungen Leute haben immer und überall ein Handy (samt Navi) dabei. 2. Wir Leipziger haben etwas, auf das wir unendlich stolz sein können. Denn in welcher Großstadt bitteschön kann man sich schon mittendrin in einem Wald verlaufen? Diesen Schatz gilt es zu hegen, zu pflegen, wertzuschätzen. Über das Wie der Pflege darf und muss gestritten werden, solange alle Seiten Argumente austauschen und bereit sind, den Fakten zuzuhören und nicht den Fakes einiger weniger Öko-Wutbürger. Der Auwald ist übrigens Leipzigs größtes Sportstudio. Das ist gut belüftet und sogar so riesig, dass man sich buchstäblich darin verlaufen kann.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auwald-Fotos zum Anschauen und Erwerben

Liebe Besucher der NuKLA-Website, an dieser Stelle möchten wir Ihnen Fotografien aus dem Leipziger Auwald präsentieren. Sie stammen von unterschiedlichen Fotografen, welche allesamt NuKLA-Mitglieder und/oder NuKLA-Freunde sind. Ausdrucke der Fotografien können auf Wunsch erworben werden: Weiterlesen

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