Wilhelm Bode liest zum 4. Symposium in der Alten Börse

Am 4. August 2021 hatte NuKLA e.V. bereits eine Rezension zum neuen Buch von Wilhelm Bode “Alfred Möllers Dauerwaldidee” veröffentlicht.

Jetzt hat auch Deutschlands bekanntester Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben das Buch kurz besprochen. Dies möchten wir unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten. Weiterlesen

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Das 4. Internationale Leipziger Auenölologiesymposium auch als Live-Stream

Das 4. Internationale Leipziger Auenökologiesymposium vom 6. bis 8.10.21 findet nicht nur in Präsenz, sondern auch zusätzlich als Live-Stream statt: über unseren Youtube Kanal kann alles live verfolgt werden!

Um diesen Live-Stream nicht zu verpassen, können Sie unseren NuKLA Youtube-Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UCExdVCs2g4CiyLRLG22JMdw .

Mit dieser Registrierung bekommt man, unabhängig vom Symposium, immer dann ein Signal, sobald auf unserem Kanal etwas Neues erscheint.

Oder aber Sie müssen selbst rechtzeitig einschalten. Weiterlesen

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NuKLA e.V. unterstützt das Bürgerbegehren zum Erhalt des alten Baumbestandes auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Wilhelm-Leuschner-Platz Leipzig

Hier soll nachverdichtet werden: Wilhelm-Leuschner-Platz 2021. Foto: J. Hansmann

Wir von NuKLA e.V. kämpfen zwar vorrangig um den Schutz des Waldökosystems des Leipziger Auwaldes, aber auch der Schutz alter Bäume im Stadtgebiet ist wichtig!
Der bereits eingetretene sowie der durch das Baudezernat weiterhin geplante drastische Grünschwund in Leipzig ist allgegenwärtig. So auch auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz am Rande der Leipziger City. Weiterlesen

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Warum Windkraftanlagen NICHT überall hingehören

Die GRÜNE LIGA Sachsen e.V. und der Naturschutzverband Sachsen e.V. haben eine Stellungnahme zum “Leitfaden Vogelschutz an Windenergieanlagen im Freistaat Sachsen” des SMEKUL geschrieben. Sie treten darin kompromisslos für den Vogelschutz ein, ohne Wenn und Aber.

Mehr windkraft- als vogelfreundlich sieht es dagegen beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Sachsen e.V. , zusammen mit dem Bundesverband WindEnergie Regionalverband Sachsen und dem VEE Sachsen e.V., in deren gemeinsamer Stellungnahme aus. Man möge sich dazu seine eigene Meinung bilden!

Hier geht es zur Stellungnahme der GRÜNEN LIGA Sachsen e.V. und dem Naturschutzverband Sachsen e.V.:

Stellungnahme GRÜNE LIGA Sachsen e.V. und Naturschutzverband Sachsen e.V.

Hier geht es zur Stellungnahme des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Sachsen e.V., des Bundesverbandes WindEnergie Regionalverband Sachsen und des VEE Sachsen e.V.:

Stellungnahme Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Sachsen e.V., Bundesverband WindEnergie Regionalverband Sachsen, VEE Sachsen e.V.

PS: Der Bundesverband WindEnergie “ist ein Fachverband der Windenergiebranche in Deutschland. In ihm sind Planer, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen sowie sonstige Förderer und Nutzer der Windkraftnutzung zusammengeschlossen. Mit über 20.000 Mitgliedern ist der BWE der größte eingetragene Verein (e.V.) der Windenergiebranche in Deutschland.” Quelle: Wikipedia

Der VEE Sachsen e.V. ist in eigenen Worten eine “Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien”, zu deren Partnern (Überraschung) zahlreiche Windenergie-Firmen gehören. Quelle: Website der Vereinigung

Warum arbeitet eigentlich ein Verband für Umwelt- und Naturschutz zusammen mit solchen Lobbyvereinen? Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

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Filmtipp: Wald oder Wüste

Fichten Dübener Heide

Abgestorbene Fichten in der Dübener Heide 2021. Foto: J. Hansmann

In der Mediathek des WDR ist aktuell ein empfehlenswerter Film zum Thema “Wald im Klimawandel” zu finden.

Zwar geht es in dieser Dokumentation vordergründig um Fichten in Nordrhein-Westfalen, aber auch Monokulturen aus anderen Nadelbaumarten erweisen sich als nicht stabil in Zeiten des Klimawandels. So sind in Mitteldeutschland zahlreiche Kiefern-Monokulturen abgestorben – und sterben noch ab.

Die Dokumentation beleuchtet unterschiedliche Perspektiven, u.a. kommen auch Prof. Dr. Pierre Ibisch und Norbert Panek (Waldschützer) zu Wort. Was wäre nun zu tun – oder wäre es vielleicht auch besser, nichts zu tun, gemäß dem Spruch, weniger ist mehr?

Den Film finden Sie hier: “Wald oder Wüste – Was kommt nach dem Fichtensterben”

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Buchempfehlung: Fichtenland – wie Deutschland seine Wälder verlor

Ein Gastbeitrag von Wilhelm Bode zum neuen Buch von:

Norbert Panek “FICHTEN-LAND – wie Deutschland seine Wälder verlor”

125 Seiten, Hardcover, gebunden und mit zahlreichen farbigen Abbildungen; Verlag Natur+Text

ISBN 978-3-942062-53-4 Euro 19,90

Die Diskussion, ob man den extremer werdenden Hochwasserereignissen etwas entgegensetzen kann, ignoriert aktuell wieder einmal die Frage nach der natürlichen, aber offenkundig verlorenen Wasserkapazität unserer Kulturlandschaft. Aus forsthydrologischer Sicht stehen nämlich sowohl die Trocknisschäden der Jahre 2018-2020 wie die Zunahme von Hochwässern mit der Naturferne unserer Forstwirtschaft in unmittelbarem Zusammenhang. Das Zauberwort dafür aus der Bodenkunde heißt: Feldkapazität. Sie bezeichnet das mittelgroße Porenvolumen eines biologisch intakten Bodens unter Pflug oder eben unter Wald. Der Gesamtporenanteil eines biologisch intakten, humosen Waldoberbodens beträgt regelmäßig rund 50% seines Volumens, ist also gewaltig. Das Mittelporenvolumen ist das ökologisch wie biologisch bedeutendste, weil es das pflanzenverfügbare Wasser speichert und damit sowohl die Trockenheitsresistenz wie die Wasservorratskapazität des Oberbodens (~ Feldkapazität) bestimmt. Dieses Volumen wird primär durch die biologische Aktivität des Oberbodens beeinflusst und ist damit direkt abhängig von der Naturnähe des aufstockenden Wirtschaftswaldes. Wird er befahren und verdichtet, ist er eine Monokultur mit einer Streu vorwiegend aus schwer zersetzbaren Nadeln von Kiefern, Fichten oder Lärchen, kommt das sogenannte Edaphon zum Erliegen. Es häufen sich über dem Mineralboden unzersetzte Rohhumuspolster an, die schlussendlich sogar die Infiltration der Niederschläge in den Oberboden verhindern und bei Starkregen zum oberflächlichen Ablauf führen. Der tote Boden wird so vom wassergesättigten Schwamm zum Verstärker der Sommertrockenheit wie andererseits von Hochwasserereignissen in den Tälern, so wie aktuell. Weiterlesen

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Wilhelm Bodes Neues Buch – Alfred Möllers Dauerwaldidee

Niemand hat sich in den letzten 5 Jahrzehnten wohl intensiver mit der Idee des Dauerwaldes befasst als Wilhelm Bode. So führte er 1987 erstmals in einem Bundesland, dem Saarland, die kahlschlagfreie Dauerwaldwirtschaft flächendeckend ein. In vielen seiner vorangegangenen Bücher wie “Waldwende” (1994, zusammen mit Martin von Hohnhorst), “Hirsche” (2018) oder “Tannen” (2020) zeigt sich seine innige Beziehung zu dieser naturgemäßen und systemisch orientierten Waldbewirtschaftung. Die Schriften des Forstwissenschaftlers Alfred Möller aus den Jahren 1920 – 1922 waren für die damalige Zeit Weiterlesen

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Überlegungen zur Revitalisierung des südlichen Leipziger Auwaldes

Ratsholz im Leipziger Auwald im Frühjahr 2021. Foto: J. Hansmann

Ratsholz im Leipziger Auwald mit Paußnitz-Mäander im Frühjahr 2021. Foto: J. Hansmann

Ein Beitrag aus dem Aueninstitut für Lebendige Flüsse

Mit Interesse verfolgen wir schon länger die aktuellen Geschehnisse um den südlichen Leipziger Auwald, welcher in den vergangenen Monaten gleich mehrfach in der Presse und im öffentlichen Gespräch war. Was jüngst seitens des Ökolöwen an Ideen dazu eingebracht wurde1, und anscheinend seitens des Stadtrats wohlwollend aufgenommen wurde2, will freilich gründlich geprüft werden. Mit einer Umsetzung dieser sehr vorläufigen Planidee des Ökolöwen wären wahrscheinlich massive Eingriffe in die Auenböden, die Gewässer und die allein als solche bereits wertvollen Altwaldbestände verbunden. Zudem würde nur ein sehr geringer, nördlicher Teil des Ratsholzes durch diese Maßnahmen überflutbar, weitestgehend ohne Sediment-Dynamik. Hierdurch wären jedenfalls auentypische Bedingungen gar nicht zu erreichen, so dass man nicht von einer Revitalisierung sprechen dürfte! Das Wasser würde in diesem schmalen Sektor auch nicht weit in den Auwald hinein strömen können. Weiterlesen

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Rabiate Methoden zur Herstellung der Verkehrssicherheit an der Neuen Linie durch Stadtforsten

Es ist sicherlich vernünftig, an dem sehr stark frequentierten Waldweg der Neuen Linie einzelne akut umsturzgefährdete Bäume mit der gebotenen Rücksichtnahme auf das Waldökosystem zu entfernen, damit Fußgänger/-innen, Jogger/-innen und Radfahrer/-innen nicht gefährdet werden.

Aber das Bild, was sich NuKLA e.V. am 24. Juli nördlich der Gastrasse darstellte, mutet eher an die stadtforstentypischen sogenannten Sanitärhiebe an, für die das Oberverwaltungsgericht Bautzen eine verpflichtende FFH-Verträglichkeitsprüfung unter Beteiligung Weiterlesen

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Was wird eine CO2-Uhr ändern? Leipziger Umweltsymbolismus und Fakten aus Beton

Abgestorbene Bäume am nördlichen Stadtrand Leipzigs

Abgestorbene Bäume am nördlichen Stadtrand Leipzigs 2021. Foto: J. Hansmann

Ein Beitrag aus dem Aueninstitut für Lebendige Flüsse

Der Klimawandel ist da und er ist in aller Munde. Es wird viel diskutiert, was nun getan werden sollte und inwiefern die Menschheit nun dieser Entwicklung entgegen wirken könnte. Bürger engagieren sich vor Ort in sozialen Bewegungen, um etwas zu tun. Auch in Leipzig gibt es ein Bündnis „Leipzig fürs Klima“, welches mit einer Vielzahl von Aktionen auf das Thema „Klimaschutz“ aufmerksam macht. So wurde bereits ein Klimastreik durchgeführt, es gab einen Vorlesetag fürs Klima, eine Klimabuchmesse, eine Klimamesse und vieles mehr.1 Weiterlesen

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