Informations und Mitmachtreffen am Mittwoch, 20.2.19

Foto: NuKLA Wertholz

Liebe FreundInnen des Auwaldes und (neu hinzugekommene) UnterstützerInnen der Arbeit von NuKLA! Da sich in letzter Zeit viele Menschen bei uns gemeldet haben, die uns unterstützen und mithelfen wollen, bieten wir Euch und allen, die Interesse haben, an, am Mittwoch, 20.2.2019 um 18 Uhr zu uns, in die NuKLA-Geschäftsstelle, Otto-Adam-Straße 14, 04157 Leipzig  zu kommen. Wir möchten mit Euch in Kontakt kommen, direkt berichten, Eure Fragen beantworten und besprechen, welche Hilfe für unsere Arbeit gut wäre. Das ist für uns eine neue Erfahrung: Bisher haben wir wie eine “schnelle Eingreiftruppe” im engsten Kreis alles allein gemacht – in den Grenzen unserer (zeitlichen und energetischen) Möglichkeiten. Weiterlesen

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Petition zum Erhalt der Auwald Bäume

Waum wohl diese gesunde Eiche vor wenigen wochen gefällt werden musste

NuKLA bleibt dran: Bitte zeichnen Sie unsere Petition! Die alten großen Bäume sollen uns erhalten bleiben und der Auwald endlich Wasser bekommen, dann braucht es keine Forstwirtschaft, sondern maximal naturnahe forstliche Pflege, wie es in anderen kostbaren Wäldern Deutschlands bereits usus ist.

Auch wenn andere, die den massiven Baumfällungen immer einschränkungslos zugestimmt haben, plötzlich, scheinbar aus heiterem Himmel und auf “neuer Rechtsgrundlage” (die schon seit Jahren so ist, wie sie ist) verlautbaren, sie hätten ein völlig “neues naturschutzfachliches Verfahren” mit dem Stadtförster erfunden, um die alten Bäume zu schützen: Kein anderer Leipziger Naturschutzverein als NuKLA hat diesen (und nicht nur diesen) Stein ins Rollen gebracht! Jeder kann sich gern mit uns engagieren, dazu hat NuKLA seit seinem Bestehen wieder und wieder und alle eingeladen!! Keiner sollte aber so tun, als wäre ihm bezogen auf den Auwald jetzt gerade und eigentlich schon immer die Eingebung zu einem Richtungswechsel um 180 Grad gekommen. Da nützt es auch nichts, die entsprechenden Verlautbarungen zum Lob der Leipziger Forstwirtschft mit ihren massiven Eingriffen in EU-geschützte Gebeite schnell mal von der homepage zu nehmen. Und es ist seltsam, aktuell erneut zu betonen, man sei in erster Linie für den Artenschutz – und stimmt der Zerstörung der Lebenräume der geschützten und zwingend zu schützenden Arten immer wieder zu.

Lesen Sie auch die Kommentare in den unterschiedlichsten Berichterstattungen und auf unsere Seite.

Hier gehts zur Petition: https://secure.avaaz.org/de/petition/Herr_Oberbuergermeister_Jung_SPD_retten_Sie_den_Auwald_voll_umfaenglich_Leipziger_Auwaldschutz_jetzt

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Leipzigs Umweltbürgermeister braucht wirklich keinen Applaus

Debatte um den Auwald

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RE-Animation. Das druckfrische Buch des Auenspezialisten Prof. Bernd Gerken und des NuKLA-Mitgliedes Johannes Hansmann

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Professor Bernd Gerken erklärt im Film, warum in der Burgaue die Bäume stehen bleiben sollten

Leipzigs bedrohter Auenwald.Wien hat noch einen vergleichbar großen Auenwald im Stadtgebiet. Es gibt auch ein paar deutsche Großstädte mit einer lebendigen Flussaue – aber dort sind diese Gebiete meist viel kleiner als das grüne Kleinod, das Leipzig mit seinem Auenwald hat. Und das auch deshalb unter mehrfachem Naturschutz steht, weil der Wald, so wie er da steht, ein selten reiches Biotop ist. 

Trockengelegter Altarm in der Burgaue. Foto: Ralf Julke

 Was auch daran liegt, dass dieses Waldgebiet zwar seit rund 90 Jahren ohne Wasser ist. Aber bevor die systematischen Holzeinschläge der jüngeren Zeit begannen, wurde der alte, gewachsene Baumbestand im Wesentlichen in Ruhe gelassen. Damit konnten sich auch seltene geschützte Arten überall dort halten, wo es keine Eingriffe gab.

Im Filmclip erklärt Prof. Bernd Gerken, warum alte und auch absterbende Bäume in so einem Biotop möglichst stehen gelassen werden sollten. Denn auch mit diesen Bäumen kann die Lebensgemeinschaft im Wald etwas anfangen, manche Tier- und Insektenarten sind sogar regelrecht darauf angewiesen, dass solche Bäume im Wald bleiben – sie bieten Nahrung Weiterlesen

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Wir brauchen auch Ihre Unterschrift!

Leider sind in den letzten Wochen auf Leipziger und Flächen des Landkreises Nordsachsen durch “Sachsenforst” im Rahmen der sogenannten “ordnungsgemäßen Forstwirtschaft” im unter  Schutz stehenden Auwald weiter und trotz des durch Eilantrags der GRÜNEN LIGA Sachen/NuKLA zu Stande gekommenen Fäll-Moratoriums mit der Stadt Leipzig viele große, alte Stark-, Biotop- und Höhlenbäume gefällt worden.

Bitte zeichnen Sie unsere Petition an OBM Jung: das muss endlich aufhören!

https://secure.avaaz.org/de/community_petitions/Herr_Oberbuergermeister_Jung_SPD_retten_Sie_den_Auwald_voll_umfaenglich_Leipziger_Auwaldschutz_jetzt

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“Ohne Rücksicht auf Verluste”, lautete die Devise bereits 2007

Bald ist es wieder so weit

Bald ist es wieder so weit

Schlecht geht es dem Mittelspecht! Das schrieb die Zeitschrift Nationalpark in ihrer Ausgabe 01/2008, bereits vor 11 Jahren! Bereits damals ging es um massivste Abholzungen im Leipziger Auwald.

Der Autor Dr. Siegfried Klaus verfasste den Artikel und fragte bereits damals “Was tun die Naturschutzverbände?”

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Leipzigs Umweltschutzbehörde schweigt

Sachsenforst fällt hinter Gundorf ungehindert weiter wertvolle Auenbäume. Erst wenn man sich die Forstkarten des Freistaats Sachsen näher heranzoomt, sieht man, dass das Land im Naturschutzgebiet Leipziger Auenwald größere Waldstücke besitzt, die es vom Staatsbetrieb Sachsenforst bewirtschaften lässt. Und der braucht augenscheinlich nicht einmal Forstwirtschaftspläne, um dort an wertvollem Holz herauszuholen, was nur die Kasse klingeln lässt. So wie dieser Tage bei Gundorf. Und Leipzig wagt nicht einmal ein „Stopp!“ zu

Foto: NuKLA J.H.

verhängen. Jedenfalls sieht es so eine Woche nach der Anzeige des NuKLA e.V. bei der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde aus. Das ist das Leipziger Amt für Umweltschutz. Aber anders als die Umweltbehörde im Landkreis Nordsachsen, die die Fällarbeiten des Sachsenforst, die gleichzeitig in Forstrevieren bei Dölzig stattfanden, sofort unterband und die zuständigen Landesförster zum Rapport einbestellte, hat das Leipziger Umweltschutzamt nicht einmal reagiert.    

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Ein Naturschutzgebiet ohne Schutz; Stichwort Gülle

Nächtliche Gülle-Ausbringung am Schlosspark Lützschena stinkt zu Himmel. Es war im März 2017, als sich die SPD-Fraktion einmal dafür interessierte, was Leipzigs Verwaltung dafür tut, dass die Landwirtschaftsflächen im Besitz der Stadt auch ökologisch und umweltschonend bewirtschaftet werden. Die Antwort war so trocken wie nichtssagend. Und sogar die konventionelle alte Landwirtschaft hielt der Wirtschaftsbürgermeister damals für umweltfreundlich. Denn das Liegenschaftsamt in seiner Regie verpachtet die Flächen. Da muss man sich nicht wundern, wenn es selbst in der Elsteraue zum Himmel stinkt. So wie am 2. Februar,

Foto: Privat

als auf zwei Feldern nahe der Auwaldstation in Lützschena bei eisigen Temperaturen Gülle ausgesprüht wurde. Es war schon finster, 20:30 Uhr. Der Traktor fuhr in voller Festbeleuchtung übers Feld und verteilte die stinkende Brühe. Aber darf das der Bauer? Immerhin liegen beide Flächen im FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“ und grenzen im Norden an das Hunde Weiterlesen

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Dieser Artikel der LVZ vom 6.2.2019 spricht für sich selbst…….

 ………der Autor mit dem Gestus dessen, der sich vollkommen im Recht und hier ganz sicher fühlt, auch für die “maßgeblichen Leipziger Wissenschaftler” (wen auch immer von den vielen er damit meint) und die Verbände. Ob denen allen dieser Brustton der Überzeugung zum jetzigen Zeitpunkt noch so recht ist, kann in Zweifel gezogen werden. Vielleicht ist der Eine oder die Andere der Genannten inzwischen doch nachdenklicher geworden, als Herr Weiterlesen

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Renaturierung Elsterbecken im Dezember 2017 durch NuKLA vorgeschlagen

Foto: Ralf Julke

Bereits mit Schreiben vom 1.12.2017 nutze NuKLA die Möglichkeit der Stellungnahme anlässlich einer offiziellen Gewässerschau an der unteren Weißen Elster, durchgeführt durch die untere Wasserbehörde des Umweltamtes der Stadt Leipzig. In der Stellungnahme fasste NuKLA u.a. die Ergebnisse seiner Gespräche mit der LTV und der unteren Denkmal(schutz)behörde zur Möglichkeit, das Elsterbecken als mäandrierendes, naturnahes Fließgewässer zu revitalisieren, zusammen und brachte Weiterlesen

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