Mit einem hochkarätigen und interessanten Programm lädt NuKLA alle interessierten Leipziger Bürgerinnen und Bürger, alle Auwald- und Naturfreundinnen und -freunde, alle WissenschaftlerInnen und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltungen Leipzigs und der Umgebung, deren Zuständigkeit und Aufgabengebiete in irgendeiner Weise mit unserem Auwald und seinen Fließgewässern zu tun haben, zum 2. Internationalen Auenökologiesymposion ein. Die Tagung findet vom 12. bis 14. September (14. nur Exkursionen) in der Alten Börse statt, die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm Weiterlesen

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Programm und Anmeldung für das Auenökologiesymposium

Foto: Bernd Gerken

Zur Information aller Interessierten: das Programm für das Auenökologiesymposium im September 2018 ist fertig!

Sie finden es unter folgendem Link:

https://www.nukla.de/auenoekologiesymposium/programm-2018/

Zur Anmeldung kommen Sie hier:

https://www.nukla.de/auenoekologiesymposium/anmeldung-2018/

Wir freuen uns auf Sie.

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Das Leipziger Auenökosystem – ein Kleinod inmitten einer Großstadt.

Seit 2011 beschäftigt sich der Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e. V. (NuKLA) mit dem Leipziger Auenökosystem. Unser Ziel ist es, Leipzigs großes ökologisches und stadtklimatisches Potenzial, seine Gewässer- und Auenlandschaft, zu revitalisieren. Die seit fast 100 Jahren immer weiter trocken fallenden hiesigen Auengebiete rund um den Leipziger Gewässerknoten, entlang der Weißen Elster, Parthe und Luppe – bzw. dem, was von diesen Flüssen noch übrig ist –  leiden unter erheblichen Defiziten: kanalisierte Flüsse und ein übersteuerter Gewässerknoten haben mangelhafte Strukturgüte und einen naturfernen, auengefährdend regulierten Wasserhaushalt zur Folge.
Als die primäre Aufgabe sieht NuKLA deshalb die Renaturierung der Leipziger Fließgewässer, womit auch dem Verbesserungsgebot der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Weiterlesen

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Manifest zum Wald in Deutschland

Seit seinem Besuch bei Peter Wohlleben im Fühjahr 2018 gehört NuKLA als einziger Verband in Sachsen der Bundesbürgerinitiative Waldschutz an, die in ganz Deutschland bürgerliches Engagement für den Erhalt geschützter Waldflächen und eine maximal naturnahe forstliche Nutzung vernetzt und ehrenamtlich unterstützt. Damit positioniert sich NuKLA erneut für den Schutz des Leipziger Auwaldes, den Erhalt der Altbaumbestände, Weiterlesen

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Waldmeister Projekt im Klingerforum

Die Künstlergruppe >artentfaltung< entstand 2004 aus der Verbindung von Stephan König (Pianist, Komponist, Dirigent) und Christl Maria Göthner (Malerin, Grafikerin), um gemeinsame künstlerische Vorhaben realisieren zu können. Das dritte Projekt in der Klinger Villa Leipzig trägt den Namen „waldmeister“ und widmet sich dem Thema Wald, Baum, Holz, Pflanze. Dazu haben wir uns 4 Maler-Kollegen eingeladen, die ganz frei zum Thema ausstellen. Durch die Zusammenarbeit mit NuKLA (Naturschutz und Kunst – Leipziger Auwald e.V.) sind viele neue fruchtbare Impulse für Veranstaltungen entstanden – Vorträge, Begegnungen, Exkursionen. Außerdem Weiterlesen

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Bäume sind bis in hohes Alter Kohlenstoffsammler

Klimaschutz: Ältere Bäume als Klimaretter

Bäume sind bis in hohes Alter Kohlenstoffsammler – ein weiterer Grund, im Leipziger Auwald künftig auf den Hieb von alten Eichen, Eschen und anderen alten Baumexemplaren zu verzichten (von Bernd Gerken, NuKLA – Sächsisches Aueninstitut für Mitteldeutschland Kontakt: s.a.m.nukla@nukla.de).

Von den Bewirtschaftern des Leipziger Auenwaldes wird immer wieder gesagt, man müsse alte Bäume selektiv entfernen, um dem Naturschutz zu dienen, es brauche Lichtungen. Zudem wird gesagt, es brauche mehr Stieleichen, um dem Zielbild einer Hartholzaue zu entsprechen – gleichzeitig geschieht jedoch nichts Nennenswertes, den Wasserhaushalt so aufzubessern, dass der Auenwald wieder zu Leben erweckt werden und seine typischen Baumbestand von selbst entwickeln kann. Auch für den kommenden Winter wird bereits die Entnahme alter Eichen von Stadtforsten angekündigt – obwohl gerade der Eichenanteil erhöht werden soll, und obwohl Totholz gefördert werden soll, das entstünde, ließe man alte Bäume in Ruhe ihren Lebenskreislauf zu Ende führen, statt künstlich und widersinnig alte Bäume zu fällen, um damit künstlich den Totholzanteil zu steigern. Es kostet absolut nichts Weiterlesen

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Befreiung der Gewässer und Hochwasserschutz

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NuKLA schreibt einen Offenen Brief an Leipzigs Stadtförster

Seit dem 7. Juli werden die Leipziger jetzt zwar mit fünf Info-Tafeln im Waldgebiet Nonne irgendwie über den Stadtwald und den Waldumbau informiert. Aber die Tafeln werfen viel mehr Fragen zu einem wirklich naturnahen Auenwald auf als sie beantworten. Entsprechend kritisch fällt der Offene Brief aus, den der Vorsitzende des NuKLA e.V., Wolfgang Stoiber, an Andreas Sickert, den Leiter der Abteilung Stadtforsten im Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer, schrieb. Hier ist er.

„Sehr geehrter Herr Sickert,

wie kommen Sie auf die Idee, dass „nichts tun“ keine Lösung sei?

Zum einen: Man kann nicht ‚nichts tun‘; auch nichts zu tun ist eine Tat im Sinne von (bewusst) auf etwas zu verzichten. In diesem Falle aus Gründen des Schutzes der Natur / des Waldes / der kostbaren Starkbäume auf forstwirtschaftliche Maßnahmen im Leipziger Auwald zu verzichten. Das wäre sogar eine äußerst vorbildliche Tat, die andernorts durchaus getan wird.

Und: NuKLA will durchaus, dass etwas getan wird für den Leipziger Auwald, tatsächlich und aktiv, um den Auwald als Auenökosystem davor zu retten, dass er vor lauter Wassermangel und fehlender hydrologischer Dynamik endgültig und unwiederbringlich zum ‚Stadtwald mit forstwirtschaftlicher Nutzung‘ verkommt. Ob oder ob nicht mit der Kettensäge und ohne Wasser Auenökologie möglich sei, darüber wollte NuKLA immer wieder mit Ihnen sprechen.

Sie haben uns ignoriert und gar jegliche Kompetenz abgesprochen. Da letzteres seit der Gründung des „NuKLA – Sächsisches Aueninstitut für Mitteldeutschland“ nicht mehr so einfach möglich ist, versuchen Sie, mit dem Abwerten unserer ehrenamtlichen Arbeit und unseres bürgerschaftlichen Engagements und dem gebetsmühlenartigen Wiederholen Ihres immer gleichen Mantras, dass Forstwirtschaft den Fortbestand des Leipziger Auwaldes sichert, die Öffentlichkeit zu beruhigen und für dumm zu verkaufen. Ob das weiterhin gelingt wie bisher, wird sich zeigen.

Seit 2014 arbeitet NuKLA daran, Partner für die Idee der Renaturierung der Weißen Elster zwischen Zeitz / Gera und Halle / Merseburg mit dem Leipziger Auwald als Zentrum zu finden. Und wir finden Interessierte – nur nicht in Leipzig. Eine Renaturierung und der verbindliche Schutz der Leipziger Fließgewässer und damit die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinien und der Verschlechterungsverbote für die ausgewiesenen Schutzgebiete sind unsere Ziele: Der Auwald braucht Wasser und keine forstwirtschaftlichen Maßnahmen!

Wir haben Sie und die Stadtverwaltung Leipzig immer wieder und auch persönlich zum fachlichen Austausch eingeladen, letztens zu unserem im September stattfindenden 2. Internationalen Auenökologiesymposium. Leider sind alle diese Bemühungen, miteinander über den Leipziger Auwald und seine Zukunft zu sprechen, immer spätestens dann beendet, wenn NuKLA mit seiner fachlichen Position sich den städtischen Argumenten nicht beugen will.

Dabei ist es für jeden leicht verständlich: Ein Auenökosystem, das es in Resten hier in Leipzig noch gibt, kann ein Auenökosystem sein, wenn es Wasser bekommt. Und nur dann.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns immer wieder Gelegenheit geben, uns inhaltlich mit Ihren Auslassungen auseinanderzusetzen. Lieber jedoch wäre es uns nach wie vor, alle würden sich gemeinsam an einen Tisch setzen und auf Augenhöhe (damit meinen wir eine andere Augenhöhe als Teile der Verwaltung, eine echte) miteinander um das Beste ringen, was wir für den Schutz und Erhalt des Leipziger Auwaldes tun können.

Vielleicht gelingt es uns irgendwann.

Damit Sie nicht wieder in der Öffentlichkeit wider besseren Wissens den Mangel an alternativen Idee beklagen müssen, erlauben wir uns, Ihnen im Link erneut unsere AULA-Idee zur länderübergreifenden Renaturierung der Weißen Elster zukommen zu lassen, die für Leipzig ein deutschlandweit bemerkenswertes Modellprojekt für Naturschutz, integrierten Hochwasserschutz und Aufwertung der Lebensqualität mitten in einer großen aufstrebenden Stadt sein könnte und ganz nebenbei noch eine substantielle Investition in die Zukunft in Zeiten des Klimawandels.

Mit freundlichen Grüßen
NuKLA e. V.
Stoiber, Vorsitzender

https://www.nukla.de/die-idee/aula-projekt-2030/

 

 

 

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Der Auwald! Verbesserung des Klimas als Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiet

Bildergebnis für logo  AHA HalleAHA hält naturnahere Entwicklung der Auenlandschaften von Weißer Elster, Pleiße und Parthe in Leipzig  für dringend geboten !

Die Stadt Leipzig ist bekanntlich durchgängig von Auenlandschaften mit den obengenannten Eigenschaften geprägt. Insbesondere die Weiße Elster, aber auch ihre Nebengewässer wie ganz besonders Pleiße und Parthe bilden dabei das räumliche, landschaftliche und ökologische Rückgrat.

Bekanntlich gehören Auen zu den arten- und strukturreichsten Landschaften der gemäßigten Zonen. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, als Ausbreitungsraum von Hochwasser, der Wassergewinnung, zur Verbesserung des Klimas als Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiet Weiterlesen

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Diskussionen um den Auwald. Nachhaltig- was ist das

Foto: NuKLA

Zur Erklärung: „Nachhaltigkeit“ ist ein Begriff, den 1713 der Förster Hans Carl von Carlowitz erstmals schriftlich formuliert  hat, und der damit meinte, dass Fortwirtschaft (!) nachhaltig sein solle in dem Sinn, dass, damit alle Jahre wieder Bäume  gefällt werden können, man ebenso viele Bäume stetig aufforsten müsse – nachhaltig Forstwirtschaften eben. Das war damals ein neuer Gedanke. Inzwischen wird der Begriff falsch und inflationär für jede noch so sinnfreie oder kontraproduktive Maßnahme verwendet, wenn ihr ein rosa Schleifchen verpassst werden soll: nachhaltig meint aber ursprünglich nur, nachhaltig/langfristig Ertrag erwirtschaften zu können. Es meint nicht, nachhaltig für kommende Generationen Naturräume Weiterlesen

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Fünf Infotafeln und die immer gleiche Frage

Foto: Frank Willberg

Foto: Frank Willberg

Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und Stadtförster Andreas Sickert wollen keine nassen Füße. Am 6. Juli um 11:00 Uhr weihen sie fünf Infotafeln im Auwald ein. Nach diesen in der Nonne werde ein identischer 5er-Satz im Rosental folgen. Die Infotafeln sollen zeigen, „was die Wertigkeit des FFH-Schutzgebietes Auwald ausmacht, was wir tun, was nicht und warum“, so Rosental. Man wolle informieren und zum Nachdenken anregen. „Widerspruch ist immer konstruktiv.“ Oha. Ein freudscher Versprecher?! Weiterlesen

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