100 Jahre “Rhapsody in Blue” – eine Hommage an George Gershwin

Foto: Jörg Singer

Stephan König, Klavier Solo

Termin: Sonntag, 28.04.2024

Beginn: 17 Uhr
Einlass: 16.30 Uhr

Ort: Alte Börse zu Leipzig, Naschmarkt 1, 04109 Leipzig

 

Themen aus „Rhapsody in Blue“, „Ein Amerikaner in Paris“, Klavierkonzert in F“, „Porgy & Bess“ u.a. mit Jazz-Improvisationen von Stephan König. Weiterlesen

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Der Kern allein im schmalen Raum, verbirgt den Stolz des Waldes, den Baum…

Schlosspark Lützschena. Foto: J. Hansmann

Es wird bald wieder Mai und auch dieses Jahr wird es einen lyrischen Spaziergang zusammen mit dem Schillervereinstheater Leipzig geben! Dieses Mal werden wir zur Abwechslung nicht durchs Rosental, sondern durch den Schlosspark Lützschena flanieren. Das Thema dieses Jahr lautet: „Der Kern allein im schmalen Raum,
verbirgt den Stolz des Waldes, den Baum…“. Am 05.05., 15:00 Uhr geht es los, Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle der Linie 11 Leipzig, Lützschena. Wir rechnen mit einer Dauer von ca. 2,5 Stunden. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird aber um Spenden gebeten.

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“Früher kaufte man Anzüge, die 20 Jahre halten sollten. Heute kaufen wir zwei Anzüge im Jahr.”

PEFC-Schild in der Leipziger Burgaue. Foto: J. Hansmann

Ein Beitrag aus dem Aueninstitut für Lebendige Flüsse

Für Leser, die es eilig haben: wir haben unten in diesem Beitrag für Sie einen Link zu einer interessanten Dokumentation darüber, wie ein schwedischer Möbelkonzern global Wälder zerstört, es aber dank Greenwashing wie dem FSC-Siegel hinbekommt, sich stets ein grünes Image zu verschaffen. Allerdings ist diese Problematik viel weitreichender. Warum?

In der Natur hat alles seinen Platz und seine Funktion. Das bedeutet, dass alles, was wir Menschen der Natur entnehmen, hinterher immer fehlt. Wenn wir nur ein wenig entnehmen, eben das, was wir wirklich zum leben brauchen, kann der Naturhaushalt dies ausgleichen. Unsere Wirtschaft ist jedoch darauf ausgerichtet, Gewinn zu machen und immer mehr zu wachsen. Darum reicht es nicht aus, nur das zu nehmen, was wir zum leben brauchen. Dinge, die wir täglich benötigen, Kleidung, Geschirr, Werkzeuge, eigentlich alles, wird so produziert, dass es in der Regel nur eine kleine Zeitspanne lang hält, sodass wir schnell wieder neue Produkte kaufen müssen und Unternehmer schnell wieder Geld verdienen können. Technische Geräte würden hin und wieder auch länger funktionieren, passen aber, sobald sie etwas älter sind, nicht mehr zu den sich stets weiter entwickelnden technischen Standards. Funktionierende Geräte landen im Müll, weil sie nicht mehr kompatibel sind mit den aktuellen Betriebssystemen oder weil sie als alte Geräte im Internet unsicher geworden sind. Aber dies ist im Sinne der Wirtschaft, denn diese verdient ja daran, dass wir immerzu neue Geräte erwerben. Überdies lässt sich die Wirtschaft sogar in einem fort neue Produkte einfallen, welche wir Menschen eigentlich gar nicht brauchen zum Leben: aber Marketing ist bekanntlich die Kunst, Bedürfnisse zu erwecken, wo eigentlich gar keine sind. Man kann gut mit solchen eigentlich nicht wichtigen Dingen Geld verdienen wenn man nur ein gutes Marketing hat.
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Pressemitteilung

Pressemitteilung, Leipzig, 1.04.2024
NuKLA unterstützt ab sofort das wichtige städtische Anliegen des WTNK (Wassertouristisches Nutztungskonzept), welches das Ziel verfolgt, von Hamburg kommend Wassersportler*Innen mit Motorbooten durch den Auwald in die Seen im Leipziger Süden fahren zu lassen. NuKLA wird sich dafür einsetzen, dass dafür der Floßgraben im südlichen Leipziger Auwald auf eine Breite von 8 m ausgebaut, mit einer Fahrrinne versehen, befestigt und begradigt wird. Desweiteren wird NuKLA den Bau des für das WTNK sehr wichtigen Harthkanals zwischen Cospudener und Zwenkauer Seee aus Vereinsmitteln finanzieren. Im Gegenzug hat sich die Stadt Leipzig schriftlich bereit erklärt, NuKLAs AULA-Projekt2030, also die Renaturierung der Weißen Elster zwischen Zeitz und Halle/Merseburg, den Rückbau der Neuen Luppe und die Renaturierung der Batschke bis 2030  vollumfänglich zu unterstützen und zu begeiten.
Bitte spenden Sie an NuKLA und helfen Sie damit bei der Realisierung dieser ureigenen NuKLA-Anliegen mit:
Vereinskonto
Bank: EthikBank
IBAN: DE82830944950003164608 BIC: GENO DE F1 ETK
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Frohe Ostern!

Glückliches Wiesenschaumkraut mit glücklichen Käfern im Leipziger Auwald. Foto: J. Hansmann

Wir wünschen allen, ob Mensch, Tier, Pflanze, Pilz oder was auch immer, ein frohes und friedliches Osterfest! Wir sind alle Bewohner dieses Planeten und müssen nicht nur miteinander auskommen – nein, wir sind auch aufeinander angewiesen. Leider jedoch neigt insbesondere die Spezies Mensch dazu, die Bedürfnisse aller anderen Lebewesen nicht zu berücksichtigen, welches wir von NuKLA e.V. sehr bedauern und weiterhin unser Bestes tun werden, um auf entsprechende Missstände hinzuweisen. Darum zahlen bei unseren Veranstaltungen in der Regel auch nur Menschen Eintritt, alle anderen, Tiere, Pflanzen, Pilze usw. können kostenfrei beiwohnen. Auf zwei zukünftige Veranstaltungen im kommenden April möchten wir nun noch hinweisen:

Exkursion am 13. April rings um den Holzberg

https://www.nukla.de/2024/03/exkursion-am-13-april-rings-um-den-holzberg/

Konzert mit Stephan König 28. April

https://www.nukla.de/2024/02/100-jahre-rhapsody-in-blue-eine-hommage-an-george-gershwin/

Zu den Tickets: https://eveeno.com/688934662

Wir freuen uns auf Sie!

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Ein paar Worte zu uns…

Oftmals wissen Außenstehende unseren Verein nicht so richtig einzuordnen. “NuKLA- was soll das denn sein?” fragen sie sich. Da wir zudem gern viel und ausgiebig intern wie extern diskutieren sowie kompromisslos für die Natur eintreten, ecken wir hier und da mal bei jemanden an.

Nun, was macht also der Verein Naturschutz und Kunst Lebendige Auen e.V.?

Einerseits sind wir ein Naturschutzverein, welcher Exkursionen, Symposien, Vorträge u.Ä. anbietet und weiterhin ganz klassisch bei Beteiligungsverfahren mitmacht sowie schädliche Eingriffe in die Natur dokumentiert und darüber informiert. Unser Fokus liegt dabei auf Auen als wichtige, seltene und stark gefährdete Lebensräume. Aber das Thema Forstwirtschaft und Wald treibt uns ebenso um, weil auch in den besonders bedrohten Auwäldern Deutschlands nach wie vor rigoros durch die Forstwirtschaft eingegriffen wird, anstatt dass unsere Gesellschaft endlich unsere Flüsse und sonstigen Fließgewässer entsprechend der vorgeschriebenen Wasserrahmenrichtlinie revitalisiert bzw. renaturiert. Weiterlesen

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Exkursion am 13. April rings um den Holzberg

Holzberg. Foto. Privat

Liebe Mitglieder und Freunde, bei unserem Herbsttreffen haben wir vereinbart, dass wir, NuKLA e.V., in diesem Frühling eine Exkursion rings um den Holzberg nach Böhlitz unternehmen wollen. Mittlerweile haben wir mit unserem Mitglied Gunter Winkler, welcher direkt am Holzberg wohnt und die dortige Initiative zur “Rettung des Holzbergs” maßgeblich mit initiiert hat, einen Termin dazu finden können. Dieser wird am Samstag, 13. April 2024, sein.

Hier der geplante Ablauf. Wir treffen uns um 12 Uhr im Gasthof “Zur Königslinde” in 04808 Thallwitz/Böhlitz, Straße des Friedens 7 bei Eilenburg. Weiterlesen

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Die Synopse: Leipzigs Auenbremse lösen!

Ein neuer Film von Prof. Dr. Bernd Gerken: Die Zusammenfassung oder eine Zusammenschau (Synopse) als vorläufiger Abschluss der Reihe “Leipzigs Auenbremse lösen!”

Wege zur Revitalisierung von Fließgewässern am Beispiel des Leipziger Auensystems

Die Kernaussagen lauten:

  • Auenrevitalisierung gelingt nur am kompletten System und
  • Adieu den gebietsfremden und nicht auentypischen Kunstgewässern “Neue Luppe” und “Lebendige Luppe”!

(Reihe “Die Leipziger Auenbremse lösen!” Nr.10 vom 24. Januar 2024
Voraussetzungen – Zielvorstellungen – Wirksame Maßnahmen)

Aueninstitut für Lebendige Flüsse, Leipzig, NuKLA e.V.

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Landesdirektion Sachsen feiert in diesem Monat ihr 5-jähriges Untätigkeitsjubiläum beim Schutz des Leipziger Auwaldes vor der Intensivforstwirtschaft

Kahlschlag in der Elster-Luppe-Aue (Verschlossenes Holz) im Februar 2019. Foto: J. Hansmann

Im Januar 2019 führte Sachsenforst im FFH-Schutzgebiet und Naturschutzgebiet des Leipziger Auwaldes umfangreiche Rodungsarbeiten durch, die zu erheblichen Beeinträchtigungen der wertvollen und empfindlichen Waldökosysteme führten. Da entsprechende Schreiben im Februar 2019 von NuKLA e.V. – als Teil der GRÜNEN LIGA e.V. – an die unteren Naturschutzbehörde der Stadt Leipzig und des Landkreises Nordsachsen unerhört verhallten (im Gegenteil, die forstlichen Einschläge gingen unvermindert weiter), schaltete NuKLA am 22. Februar 2019 die Landesdirektion Sachsen (LDS) als höhere Naturschutzbehörde ein. Die Einschläge wurden als Umweltschaden im Sinne des Umweltschadensrechts gemeldet und ein Einschreiten als Fach- und Rechtsaufsichtsbehörde eingefordert. Weiterlesen

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Der Auwald wurde nicht geflutet (und auch nicht renaturiert oder gar revitalisiert)!

Künstliche Aufforstung im FFH-Gebiet “Leipziger Auensystem” (nicht naturnah!). Foto: J. Hansmann

Ein Beitrag aus dem Aueninstitut für Lebendige Flüsse, Leipzig

Es ist schon seltsam, was für Schön-Redereien betreffs Umwelt- und Naturschutz in der zeitgenössischen Medienwelt unterwegs sind. Naturferne Aufforstungen, die eigentlich nur Plantagen sind, werden zum Wald der Zukunft.1 „Nachhaltigkeit“ betrachtet man als etwas, was pauschal gut für die Natur ist, dabei geht es bei Nachhaltigkeit, beispielsweise in der Forstwirtschaft, vor allem darum, Rohstoffe wirtschaftlich nur so zu nutzen, dass sich die Rohstoffe passgerecht für eine zukünftige wirtschaftliche Nutzung wieder regenerieren können.2 Manche betrachten Wasserkraftwerke als nie versiegende Quelle grünen Ökostroms. Dabei schädigen Wasserkraftwerke Flüsse, versperren Fischen den Weg auf ihren Wanderungen und töten diese, indem sie sie u.a. bei lebendigem Leibe in Stücke schneiden.3 Und ja, auch die „grüne“ Windenergie ist nur sprachlich grün, wenn bspw. in sensiblen Naturräumen wie Wäldern oder dem Meer massenweise Windparks errichtet werden und Insekten, Fledermäuse und Vögel durch die rotierenden Flügel umgebracht oder schwer verletzt werden.4 Ebenfalls ist eine touristisch extrem vermarktete Bergbaufolgelandschaft alles andere als „Natur pur“ (auch wenn das in Werbematerialien behauptet wird), sondern sie ist schlicht und ergreifend eine menschengemachte Kunstlandschaft, die man wirtschaftlich ausschlachten möchte.5 Weiterlesen

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