NuKLA bedankt sich

Gruß und Dank.

Vom 12. bis 14. September veranstaltete der Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e.V. das 2. Internationale Leipziger Auenökologiesymposium in Leipzigs Alter Börse (Foto).

Als Veranstalter freuen wir uns, an dieser historischen Stätte bereits das zweite Jahr in Folge diese fachlich wertvolle und anregende Tagung durchgeführt zu haben. Die Beteiligten ließen uns an Ihren vielfältigen Erfahrungen und Erkenntnissen, an ihren Fragen und Antworten rund um das Thema “Fliessgewässer und ihre Auen. Zwischen Wildnis und wachsenden Städten. Auenökologie, Bestandsaufnahmen, Schutz, Pflege und Revilatisierung” teilhaben. Unser besonderer Dank gilt Prof. Dr. Bernd Gerken und Johannes Hansmann, welche die Referenten ausgewählt und das Symposium Weiterlesen

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Zurück zur historischen Kulturlandschaft?

Foto: NuKLA

  1. 2. Internationale Leipziger Auenökologiesymposium vom 12. bis 14. September 2018 – Zusammenfassung

PD Dr. Nils M. Franke

Zurück zur historischen Kulturlandschaft?

  • Viele Vorträge verwiesen auf die Situation der Gewässer vor der Industrialisierung. Es zeigten sich auf Karten und Bilder weitverzweigte Flusslandschaften, die breiten Raum einnahmen. Es stellte sich jedoch die Frage, ob sie tatsächlich das Leitbild darstellten, das man im 21. Jahrhundert im Umgang mit den Flüssen erreichen möchte. Darauf verwiesen zum Beispiel der Vortrag von Johannes Hansmann. Prof. Bernd Gerken gab die sogenannte Benchmark mit dem Jahr 1850 an, im Naturschutz gibt es aber auch die sogenannte heutige potentielle natürliche Vegetation (hpnV), die auf den Zeitraum Weiterlesen
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LeipzigerInnen für ihren Auwald!

Foto: Ralf Julke

LeipzigerInnen für ihren Auwald!

Das 2. Internationale Auenökologiesymposium endete am 14.9.18 mit dem ausdrücklichen Appell an die jegliche Teilnahme an den Veranstaltungen verweigernde Leipziger Verwaltung, ein Moratorium zu den auf 8000 Festmeter veranschlagten Holzfällungen ab Oktober d.J. auszusprechen: wenn der zukünftige Leipziger Auwald den hier lebenden Menschen als Klimaregulator, Frischluftspender und Wasserspeicher dienen können soll, müssen alte Bäume erhalten werden! Unterschreiben Sie unsere Petition an den Leipziger Stadtrat und den Leipziger OBM. Und werden Sie Mitglied beim einzigen Naturschutzverein der Stadt, der ausdrücklich und konsequent gegen Forstwirtschaft und künstlichen “Waldumbau” im Auwald ist.

Formular für Mitgliedsanzeige: Beitragsformular NuKLA

Zur Petition

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Die Moral, der Wille und das Recht: Kolmune der Klassischen Kartoffel Konzerte

2. Dezember, 17:00 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche, Connewitz. “Per la notte di Natale”, Dorothee Oberlinger und das Mendelssohn Kammerorchester mit virtuoser weihnachtlicher Barockmusik.

41. Klassisches Kartoffel Konzert
Die Moral, der Wille und das Recht

Neulich im Bürgeramt war mal wieder alles klar. Leider. Paternalismus und Rassismus in deutscher Reinkultur. Eigentlich war ich ja damit beschäftigt, einen neuen Reisepass zu beantragen. Aber in dem weiten offenen Raum lässt es sich kaum vermeiden, auch das Geschehen an den anderen Schreibtischen wahrzunehmen. Eigentlich sind die Mitarbeiterinnen dort auch immer ausgesprochen freundlich, hilfsbereit, bürgernah. Jedenfalls, wenn ich da mal bin. An jenem Tag jedoch sprach eine Frau mit Kind vor; ihr Wesen ruhig und unauffällig. Aber die Stimme der ihr gegenüber sitzenden Mitarbeiterin war eindeutig zu laut und war von einem ebenso harten wie herrischen Ton erfüllt. Erst auf den zweiten Blick fiel auf, dass ihre Kundin nicht in Deutschland geboren war. Allerdings war ihr Weiterlesen

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Offener Brief des NuKLA – Stichwort: Neophyten

Foto: Bernd Gerken

In seinem Brief an die Ratsfraktionen ging der NuKLA e.V. auch auf die Einwanderer ein, die eingeschleppten oder mit dem Klimawandel einwandernden Pflanzen aus anderen Regionen, die so bezeichneten Neophyten. Denn wer den Wald so großflächig verändert, wie das im Leipziger Auwald geschieht, schafft nicht unbedingt ideale Lebensbedingungen für die heimischen Pflanzen, die man da gern stehen hätte. Sondern augenscheinlich eher für die Zuwanderer. Prof. Bernd Gerken hat sich die Femellöcher daraufhin angeschaut. In seinem Brief an die Ratsfraktionen ging der NuKLA e.V. auch auf die Einwanderer ein, die eingeschleppten oder mit dem Klimawandel einwandernden Pflanzen aus anderen Regionen, die so bezeichneten Neophyten. Denn wer den Wald so großflächig verändert, wie das im Leipziger Auwald geschieht, schafft nicht unbedingt ideale Lebensbedingungen für die heimischen Pflanzen, die man da gern stehen hätte. Sondern augenscheinlich eher für die Zuwanderer. Prof. Bernd Gerken hat sich die Femellöcher daraufhin angeschaut. Und deswegen betont er das Thema im NuKLA-Brief an die Stadtratsfraktionen besonders. „Besonders brisant sind aber gerade im Bereich der Nonne sich immer mehr ausbreitende Neophyten (vom Menschen eingeschleppte, robuste und sich extrem ausbreitende Pflanzen). Diesen gebietsfremden Arten kommt die überzogene Größe der Femel-Löcher zugute. So breiten sich bereits jetzt in der Nonne auf dem großen Femelloch (am Weg zwischen Rennbahnsteg und Nonnenweg) Akazien und Indisches Springkraut aus.“ Weiterlesen

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Leipzig hat überhaupt noch keinen gesetzeskonformen Plan für sein Schutzgut Auenwald.

Foto: Ralf Julke

von Ralf Julke:  Gerade erst hat das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte einen Leipziger Forstplan zur Abstimmung vorgelegt. Doch der Plan zeigt im Detail, dass das bisherige Vorgehen im Auenwald nicht wirklich sensibel war. Und auch dem Auenwald nicht gutgetan hat. Nun schreibt der NuKLA e.V. einen Offenen Brief an alle Stadtratsfraktionen, und bittet darum, den vorgelegten Plan abzulehnen. „Bereits jetzt sind infolge der Forstmaßnahmen der vergangenen Jahre negative Entwicklungen im Auwald Leipzig zu verzeichnen. Das betrifft die Einzelstamm-Entnahmen sowie insbesondere die sogenannten Femellöcher im Leipziger Auwald. Wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass sich bereits jetzt klar zeigt, dass übermäßig große Auflichtungen kontraproduktiv für die Entwicklung des Schutzgebietes sind“, heißt es darin. „Somit sind sie ein eindeutiger Verstoß gegen die FFH-Richtlinie, derzufolge ein Verschlechterungsverbot für FFH-Gebiete besteht.“Was übrigens auch dem Argument der Stadtverwaltung widerspricht, es brauche für die Waldbewirtschaftung keine Umweltverträglichkeitsprüfung. Was schlicht falsch ist. Da genügt ein Blick ins Bundesnaturschutzgesetz, das für Waldbewirtschaftungspläne, die in der Summe mehr als 10 Hektar Veränderungen im geschützten Waldbestand beinhalten, zwingend eine Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt. Die gab es für die 2015 vom Stadtrat beschlossene Forsteinrichtung nicht. Weiterlesen

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Offener Brief zur Lage des Auwalds Leipzig im Blick auf die Forstplanung 2018

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte im Rathaus der Stadt Leipzig! Sehr geehrte politischen Verantwortlichen, sehr geehrte Damen und Herren, sehr gehrte Auwaldfreunde!

Wir haben vor einigen Tagen aus der Presse erfahren, dass es auch 2018 große Holzfällungen im Leipziger Auwald geben soll. Wir begrüßen es zunächst, dass der neue Forstwirtschaftsplan 2018 dieses Jahr zum ersten Mal dem Stadtrat der Stadt Leipzig zum Beschluss vorgelegt wird. Doch ist diese Thematik sehr komplex – es ist nicht zu empfehlen, hierüber innerhalb von nur 2-3 Wochen zu entscheiden. Es ist erkennbar, dass mit diesem Forstwirtschaftsplan für den Auenwald eine neue Richtung begangen werden soll, die dem Schutzgebietscharakter des Leipziger Auensystems nicht gerecht wird. Durch die Stadtverwaltung Leipzig werden Sie, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, zu einer kurzfristigen Abstimmung über diese Planung durch die Stadtverwaltung aufgefordert. Weiterlesen

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Der Auwald kommt an den Tropf

Foto: Bernd Gerken

Mit diesem Artikel suggeriert die LVZ (im Auftrag der Stadtverwaltung Leipzig als Projektträger des Projektes Lebendige Luppe), hier sei alles auf bestem Wege und in bester Ordnung: ein in Europa einmaliges urbanes Renaturierungsprojekt. Das ist mitnichten so. Selbst die für die künstlichen “Hochwasser” geplanten Wassermengen sind viel zu gering, um wirklich hydrologische Dynamik bewirken zu können oder gar zu den auentypischen und für eine Renvitalisierung der Burgaue notwendigen Schwankungen des Grundwasserspiegels zu führen, von den im Normalfall geplanten Mengen ganz zu schweigen: das wird kein ansehnliches Flüsschen, sondern ein zweiter (zweckloser) Weiterlesen

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Exkursion, Vorträge und Bootsfahrt 6.9., 8.9. Klingerforum Karl Heine Straße 1 im Rahmen des “waldmeister” Projektes

Foto: Hansmann

6.9.18  Exkursion mit Prof. Dr. Bernd Gerken und Johannes E. Hansmann vom NuKLA-Sächsiches Aueninstitut für Mitteldeutschland. Titel : Der Leipziger Gewässerknoten. Begradigung und Verbauung natürlicher Auengewässer in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Treffpunkt: Karl-Heine-Denkmal an der Käthe-Kollwitz-Straße um 10.00 Uhr

6.9.18 Vortrag 1 mit Prof. Dr. Bernd Gerken:  Titel: Der Leipziger Gewässerknoten
Ort: In der Klingervilla (Klingerforum) 18.00 Uhr; Vortrag 2 mit Johannes E. Hansmann Titel: Zur Geschichte der Leipziger Auen ca. 19.15 Uhr Weiterlesen

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Ein Weiterso mit dem WTNK darf es im Leipziger Auenwald nicht geben

Schleusse Connewitz Foto: Ralf Julke

Gemeinsames Positionspapier von BUND, NABU, Ökolöwe und NuKLA

von Ralf Julke: So geht das nicht weiter: Jahr um Jahr kritisieren die Umweltverbände der Leipziger Region fundiert und mit großem Sachverstand, was im Leipziger Neuseenland und im Leipziger Gewässerknoten unter dem Label „Wassertourismus“ geplant, gebaut und in den Schlamm gesetzt wird – aber die Akteure, die diese zahlreichen Eingriffe auch in den Naturschutz zu verantworten haben, reagieren nicht mal. Und der neueste „Beteiligungsprozess“ lässt die Naturschutzverbände jetzt öffentlich protestieren.  Es ist der im Frühjahr gestartete Beteiligungsprozess zur „Fortschreibung des Wassertouristischen Weiterlesen

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