NuKLA Weihnachtsbrief 2018

Foto: Privat

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren! Liebe Aktive, liebe Freunde der Auen und Gewässer!

Ihnen ein GESEGNETES, FROHES WEIHNACHTSFEST und ein GESUNDES NEUES JAHR zu wünschen, ist unser heutiges Anliegen. NuKLA und die GRÜNE LIGA Sachsen bedanken sich bei Ihnen für Ihre aktive Mitwirkung in 2018, sei es in Form von fachlicher, materieller, geistiger, moralischer, körperlicher und/oder finanzieller Unterstützung!

Wir danken auch unseren Kritikern, denn ohne diese wäre unsere wertvolle, ehrenamtliche Tätigkeit nicht so wirkungsvoll.

Rückblickend steht 2018 für uns unter diesen Worten Berthold Brechts:

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher“. Weiterlesen

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Wir bleiben bei unseren Veröffentlichungen

NuKLA Bild 2011

Liebe NuKLA-Freunde und InteressentInnen unserer Webseite, keine Sorge, unsere Seite wird keinesfalls umgebaut!: Alles, was wir je gesagt bzw. geschrieben haben, kann jeder Zeit hier (nach)gelesen werden. Es gibt bei uns nichts, dessentwegen wir uns schämen müssten und was wir deshalb aus der Veröffentlichung nehmen würden. Fehler, sofern wir sie gemacht haben, wären für uns Teil des natürlichen Prozesses unserer Entwicklung, die immer und von Anfang eines zum Ziel hatte: den Schutz des Leipziger Auwaldes.

NuKLA hat sich trotz Gegenwindes, Schmäh und persönlicher Angriffe seit  Oktober 2011 konsequent für den Schutz der Baumbestände des Leipziger Auwaldes und gegen dessen forstwirtschaftliche Zerstörung eingesetzt.
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Eschen – und kein Sterben. Video Prof. Dr. Bernd Gerken

Foto: Hansmann

Das Eschensterben bewirkt Panik, bewirkt Aufruhr! –  “Man” greift auch, fachlich anscheinend berechtigt, zu Nothieben – will auch rasch noch verkaufen, was noch zu verkaufen ist. Man beklagt den Preisverfall … . Dabei könnte unser Marktgebaren dem der Natur nicht angemessen sein!
Man macht   a n d e r e   für diese Erscheinung   v e r a n t w o r t l i c h: Ein kleiner Pilz ist gefunden (der kommt durch “Globalisierung” – !) und sogar ein als Sekundär-Schädling bekannter kleiner Bastkäfer (ein ursprünglicher Urwaldbewohner, der “Krankes” im Rahmen des Ökosystems von Natur aus “abräumen” hilft) muß auch als Schaderreger herhalten. Die “Schuldigen” sind also gefunden – wie einfach das geht! Somit ist unserer Lesart nach klar, dass “die bekämpft werden müssen”. Dann herrsche wieder Ordnung.. … usw. –
Der Film fragt:
Haben wir nicht gelernt, was “Krankheit” bedeutet? Verstehen wir immer noch nicht, was “Schädlinge” oder “Erreger” wirklich anrichten können? Verstehen wir Ökosysteme immer noch nicht? Und das nach Jahrzehnten der Ökosystem- und  Bioindikator-forschung?

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Bewirkt das Eschentriebsterben ein Aussterben der Esche?

in der Nonne mit Prof. Bernd Gerken. Am Femel (N51.32074° E12.35191°). Bernd Gerken bestimmt das Alter der gefällten Eschen. Mehrere Expl. (auch anderswo) sind 160, 170 Jahre alt. Was geschah hier um 1840, dass viele wertvolle Eschen entstanden?

Das Eschentriebsterben wird als großes Unheil beklagt. – Menschlich verständlich ist, dass man den Schaft noch als Wertholz nutzen möchte. Daher werden befallene Eschen gefällt, und der wertvolle Schaft entnommen. Esche bildet ein wunderschönes Holz – und in angemessenem Umfang dürfen wir es nutzen! Das Eschentriebsterben ist ausdrücklich kein pauschales Eschensterben. Neben befallenen Eschen gedeihen erstklassig vitale Eschen. Die momentan noch gesunden Eschen können auch noch befallen werden, und ich beobachte, dass erkrankte Bäume sich wacker halten. Ich beobachte das Eschensterben seit seinem Entstehen infolge meiner zahlreichen Reisen v.a. in den Ländern Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland – es gibt verschiedene Befallsstadien.

Gesunde Eschen können nicht dadurch gesichert werden, dass man befallene Nachbarbäume “entnimmt” … Wurzel und Kronenholz bleiben im Wald und der Erreger wird somit nicht entfernt. Einen einmal eingedrungenen Pilz kann niemand mehr entfernen! Er muß von Weiterlesen

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Artenvielfalt ist wichtiger als Forstwirtschaft

Foto: Privat

Der NABU Deutschland hat eine Befragung mit interessanten Ergebnissen durchgeführt. Auch wenn man vermutlich nicht davon ausgehen kann, dass die Stichprobe tatsächlich repräsentativ die deutsche Bevölkerung abbildet, ist die Tendenz doch offensichtlich – zumindest für den NABU Deutschland. Um so erstaunlicher, dass der NABU RV Leipzig auf seiner eben gerade im “Umbau befindlichen” Webseite weiterhin davon spricht, dass fortwirtschaftliche Eingriffe (im geschützten Leipziger Auwald) richtig und wichtig seien. Zum Erhalt der Artenvielfalt. Dafür braucht ein Auwald aber eigentlich “nur” Wasser (hydrologische Dynamik). Und dessen Fehlen kann mitnichten durch das Fällen von (für die Artenvielfalt wertvollen) Stark- und Höhlenbäume kompensiert werden, erst recht nicht, wenn mit schwersten Maschinen auf breiten Rückegassen durch die Fläche gefahren wird.
Genießen Sie das Statement von Peter Wohlleben, der, als Forstingenieur, die “Seele” des Waldes bzw. der Bäume verstanden zu haben scheint und unaufgeregt die entsprechenden Konsequenzen vorschlägt.

Und: überlegen Sie sich, ob Sie weiterhin die Möbel eines schwedischen Möbeldiscounters kaufen wollen, der seine Massen an Holz nicht aus Schwedens Wäldern beziehen darf (die sind nämlich geschützt), statt dessen aber illegal gefällte Bäume aus Rumäniens letztverbliebenen Urwäldern dafür aufkauft.

NuKLA setzt sich weiterhin dafür ein, auch im Auwald bezogen auf die Baumfällungen die “Hände in den Hosentaschen” zu belassen, nicht jedoch bezogen auf die Renaturierung des Leipziger Gewässerknotens mit samt den dazugehörenden noch vorhandenen (und wiederzugewinnenden) Auenflächen.

Hier der entsprechende Artikel der Leipziger Interzeitung:

https://www.l-iz.de/politik/kassensturz/2018/12/Deutsche-wuenschen-sich-mehr-staatlichen-Schutz-fuer-den-Wald-248788

Interview mit Peter Wohlleben:

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Rückenstärkung vom Unternehmerverband Sachsen

Präsident: Hartmut Bunsen

Präsident: Hartmut Bunsen

Rückenstärkung bekommt der gemeinsame Vorstoß von Grüner Liga und dem Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald (Nukla) vom Unternehmerverband Sachsen. Auch er forderte gestern die Stadtverwaltung und den Sachsenforst auf, „öffentlich rechtsverbindlich zu verkünden, auf das zukünftige Abholzen des charakteristischen Altbaumbestandes in Sachsen zu verzichten“.

Fällungsstopp – Grüne Liga will mehr Im Streit um die im Auwald geplanten Baumfällungen hat sich jetzt die Grüne Liga Sachsen zu Wort gemeldet. Wie berichtet, hatte diese anerkannte Naturschutzvereinigung mit einem Eilantrag die einstweilige Untersagung der Holzentnahmen beantragt und so einen Stopp der im Forstwirtschaftsplan 2018 vorgesehenen umfangreichen Fällungen erreicht.

„Mit großer Genugtuung haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Stadt Leipzig bis auf Weiteres auf Baumfällarbeiten im Leipziger Auwald verzichtet“, heißt es in einer Presseerklärung der Liga. Weiterlesen

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GRÜNE LIGA Sachsen , meldet ruhen der Forstwirtschaft im Leipziger Auwald

GRÜNE LIGA Sachsen

GRÜNE LIGA Sachsen

Seit dem 22. November ruhen die Forstarbeiten im Leipziger Auwald, meldet der Chef der GRÜNEN LIGA Sachsen, Tobias Mehnert mit beigefügter Presserklärung den Medien:

20181203PMAuwald_Gruene_Liga

https://www.l-iz.de/politik/nachrichten/2018/12/Seit-dem-22-November-ruhen-die-Faellarbeiten-im-Leipziger-Auwald-248312?highlight=nukla

 

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Chaos und Vandalismus mit Kettensägen im Leipziger Auwald

Inmitten der Burgaue

Am 19.11.18  begann die Umsetzung des Forstwirtschaftsplanes 2018/19 im Leipziger Auwald mit fast 100iger Zustimmung des Leipziger Stadtrates. Im Vorfeld hatten Ehrenamtliche, alles andere als willkürlich, sondern eindeutig mit hohem naturschutzfachlichen Sachverstand an der Friesenstraße und in der Burgaue Starkbäume (teilweise älter als 200 Jahre, mit Stammumfängen von mehr als 3 Metern) und Biotopbäume (Lebensraum geschützter Arten z.B. mit Spaltenquartieren für die Mopsfledermaus) mit Paragraphenzeichen versehen, dem Symbol für vom Holzeinschlag aus Naturschutzgründen zu verschonenden Bäumen. Im Vorfeld gab es auch Absprachen zwischen dem Stadtforst und den Ehrenamtlichen. Mindestens eine Dose der für die Markierung mit Paragraphenzeichen verwendeten Farbe Pink stammt aus der Ab Weiterlesen

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AHA führte Herbstexkursion in Leipzigs Burgaue durch

Kürzlich gefällte Eiche

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält es für dringend nötig sich verstärkt für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Auenlandschaften einzusetzen. In dem Zusammenhang möchte der AHA seine diesbezüglichen Aktivitäten auch in den Auenlandschaften von Leipzig und Umgebung verstärken. Auf Grund der weiterhin angedachten Abholzungen im Rahmen einer teilweisen Wiedereinführung der Mittelwaldwirtschaft und einer damit verbundenen weiteren Bedrohung der Auenwälder in Leipzig, hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zu einer Herbstexkursion am Samstag, den 24.11.2018 in die ca. 277 ha große Burgaue eingeladen. Der Hochnebel und die kühlen Temperaturen ließen die Natur und Landschaft schnell ein spätherbstliches Aussehen mit interessantem Charakter annehmen. Auf dem Weg zur Burgaue diskutierten die Exkursionsteilnehmerinnen und Exkursionsteilnehmer über Möglichkeiten des Umgangs mit Hochwasser. Als erstes stellten sie beim Blick von der Brücke Gustav-Esche-Straße auf Neue Luppe und Möckernschen Winkel fest, dass neben dem unnatürlichen geraden Verlauf des Flusses ein Deichsystem Weiterlesen

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Eine Stadt, in der nichts ist, wie es scheint

Foto: J. Hansmann

Wie Till Eulenspiegel den Leipziger Kürschnern eine Katze anstatt eines Hasen verkaufte oder Eine Stadt, in der nichts ist, wie es scheint. Von Johannes Hansmann. Es gibt diese schöne alte Sage, in der Till Eulenspiegel einst nach Leipzig kam und den Leipziger Kürschnern einen Streich spielte. Während einer gemeinsam durchzechten Nacht hörte er sie sagen, dass ihnen der Sinn nach Wildbret stände. Da ging Eulenspiegel zu seiner Herberge, lieh sich die fette Katze des Wirts und nähte sie in ein Hasenfell ein. Weiterhin verkleidete sich Eulenspiegel als Bauer und marschierte so samt des vermeintlichen dicken Hasen zum Rathaus und wartete, bis einer der Kürschner kam. Für vier Silbergroschen und sechs Pfennige verkaufte Till dem Leipziger, dem der Zahn schon tropfte, den fetten Hasen in einem Sack. Beseelt von der Vorstellung von einem schönen Hasenbraten eilte der Kürschner zum Haus des

Zunftmeisters, wo man sich, so berichtet die Sage, schon wieder bei einer fröhlichen Weiterlesen

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