3. Internationales Leipziger Auenökologiesymposium

Foto: J. Hansmann

3. Internationales Leipziger Auenökologiesymposium
Thema: „Wirklich alte Bäume und bewegtes Wasser für die Auenwälder Europas“ 1 0. bis 12. September 2019 in der alten Handelsbörse in Leipzig

Zum Programm: Auenökologiesymposium 2019
Zur Anmeldung: Anmeldung zum aktuellen Symposium.

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Waldexperten richten weiteren Offenen Brief an Umweltministerin Schulze

Foto: S. Ecker

Einen weiteren Offenen Brief haben die Wald- und Umweltexperten an Umweltministerin Svenja Schulze gerichtet, der direkten Bezug auf den vorangegangenen Brief an das BMEL unter Julia Klöckner nimmt. Hier der Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Ministerin Schulze, das derzeitig zu beobachtende Absterben von Bäumen, von ganzen Nadelbaum-Forsten, aber auch von aktuell oder in der Vergangenheit bewirtschafteten Laubmischwäldern ist besorgniserregend.

Es führt uns nicht nur vor Augen, dass die klimawandelgetriebenen Extremwetterlagen immer mehrArten und Ökosysteme über Kippunkte tr Weiterlesen

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Offener Brief an Bundesministerin Klöckner

Experten, Waldbesitzer und Verbändevertreterfordern Abkehr von Aufforstung und Holzfabriken

Bäume in Reih und Glied: eine “Waldverjüngungsfläche” im Leipziger Auwald. Foto: NuKLA

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner, die aktuelle Situation des Waldes in Deutschland ist besorgniserregend. Es handelt sich um eine nicht nur vom Klimawandel getriebene Waldkrise. Das aktuelle Krisenmanagement der Forstwirtschaft allerdings ist rückwärtsgewandt und waldschädlich. Die beim Ministertreffen in Moritzburg verkündete Erklärung ist als „Moritzburger Bankrott-Erklärung” zu bezeichnen. Wir fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen und dabei alle Akteure mit einzubeziehen. Gefordert werden eine konsequente Abkehr Weiterlesen

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Deutschlands bekanntester Förster spricht mit BILD

Förster und Buchautor Peter Wohlleben (55) und BILD am SONNTAG-Reporter Volker Weinl am Lagerfeuer in der Eifel
Foto: Malte Krudewig/BildamSonntag

Deutschlands bekanntester Förster, Peter Wohlleben, spricht mit BILD: Klartext an die Adresse der Freunde aller Förster, Wissenschaftler und Naturschützer, die immer noch meinen, menschliches Eingreifen sei in der Natur für irgendetwas nütze – außer für Zerstörung.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/foerster-peter-wohlleben-so-schlecht-geht-es-dem-wald-wirklich-63885478.bild.html

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Moritzburger Bankrott-Erklärung

Foto: S. Ecker – Bürgerkommentar im Staatswald RLP

Am 1. August 2019 hatten fünf Forstminister der unionsgeführten Länder einen „Masterplan“ für den von Hitze und Dürre gebeutelten, deutschen Wald verabschiedet. Der Bund solle ab 2020 800 Millionen Euro bereitstelllen, um die entstandenen Schäden zu beseitigen, die Schadensflächen wieder aufzuforsten sowie den klimaangepassten „Waldumbau“ auch unter Verwendung nichtheimischer, neuer Baumarten zu forcieren. Gleichzeitig wurde betont: Eine nachhaltige, multifunktionale und „aktive“ Waldbewirtschaftung bleibe weiterhin unverzichtbar. Verwiesen wird auf die „Kohlenstoffspeicher- und Substitutionseffekte“ von Holzprodukten. Der Einsatz von Holz z. B. im Bauwesen solle verstärkt und damit die Holz-Nachfrage weiter angeheizt werden, – wohlwissend, dass der deutsche Forst diese Nachfrage schon jetzt nicht decken kann. Forschung solle sich zukünftig auf Baumarteneignung und Forstpflanzenzüchtung konzentrieren – Stichwort: „Klimaangepasster Zukunftswald 2100“. Weiterlesen

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Das große Waldsterben in den Tagesthemen, hierzu Peter Wohlleben

Geeignete Baumarten im Klimawandel

Gepostet von Peter Wohlleben am Mittwoch, 31. Juli 2019

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Waldsterben 2.0 – oder nur das Ende der Holzplantagen?

Wie Naturverjüngung in die Zukunft weist

von Johannes Hansmann* und Bernd Gerken*

Durch Sturm verursachte natürliche Struktur in Form einer kleinen Lichtung in der Leipziger Burgaue 2018. Foto: J. Hansmann

Durch Sturm verursachte natürliche Struktur in Form einer kleinen Lichtung in der Leipziger Burgaue 2018. Foto: J. Hansmann

Es mag manchem unglaublich erscheinen, aber Wälder wachsen schon seit Millionen Jahren von allein. Vor 400 Millionen Jahren eroberten Schachtelhalme und Bärlappgewächse die Kontinente. Seither entwickelt sich Boden samt einer kompletten Lebensgemeinschaft unter den ursprünglichen Wäldern. Den Wäldern verdanken wir ein relativ ausgeglichenes Klima – und wir merken es nicht erst dieser Tage, welche austrocknenden Tendenzen bspw. der agroindustrielle Ackerbau oder die Betonwüsten der Städte fördern.

Den Wäldern verdanken wir auch die Biodiversität dieser Erde, denn natürliche Wälder sind nicht homogen oder monoton, sondern reich an verschiedensten Bereichen und Grenzlinien. Dies verdanken wir u.a. der Tatsache, dass die Natur der Vegetation die Fauna hinzu gegeben hat. Große Weidetiere schaffen artenreiche Lücken im Wald und ergänzen als auch erweitern andere Strukturen im Wald, welche durch Weiterlesen

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Auch NABU, BUND, Ökolöwe und Pro Leipzig verlassen den Runden Tisch zum WTNK

Eine gefakte Öffentlichkeitsbeteiligung zum Wassertouristischen Nutzungskonzept

Foto: Wolfgang Stoiber

Der NuKLA e. V. war der erste, der im November die Nase voll hatte von der seltsamen Öffentlichkeitsbeteiligung, die der Grüne Ring zur Fortschreibung des Wassertouristischen Nutzungskonzeptes (WTNK) veranstaltete. Er verließ den seltsamen Runden Tisch, an dem – neben den üblichen Vertretern der Ämter und Verwaltungen – die Umweltverbände nur Alibi-Plätze bekommen hatten. Jetzt erklären auch BUND Leipzig, NABU Leipzig, Ökolöwe sowie der Bürgerverein Pro Leipzig ihren Rücktritt vom Runden Tisch.

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Bilder vom aktuellen Zustand der NuKLA-eigenen Fläche in Wahren

NuKLA Biotopflächen

 

 

 

 

Mitten in der Großstadt Leipzig, entwickelt sich ohne jeglichen menschlichen Eingriff ein herrliches Biotop: Die 4 Hektar große Fläche ist inzwischen ein Paradies für Unmengen von Insekten, Kleintieren und vielen Vögeln.                                                                                    Auch die angeblich im Leipziger Auwald unmögliche natürliche Eichenverjüngen kann man hier bei genauem Hinsehen gut verfolgen (Foto 4).

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In der Landwirtschaft geht es meist um hohe Erträge & Video

GRÜNE LIGA Sachsen

GRÜNE LIGA Sachsen

Nicht so bei Thomas Fischer. Der Biobauer kauft kleine Flächen inmitten riesiger Äcker und verwandelt sie in Wildnis. Damit kämpft er gegen das Artensterben. Weitere Projektpartner wollen ihren Beitrag zum Insektenschutz leisten und geben auf die Weiterlesen

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Diskussion um die aktuelle Kolumne vom 18.7.19

Keine 24 Stunden nach deren Veröffentlichung erreichten uns mehr oder weniger und in ganz unterschiedlicher Art irritierte Zuschriften. Um nicht jedem Einzeln zu antworten, haben wir uns entschieden, in guter Tradition, auch öffentlich zu reagieren.

Vielleicht erst mal ein Verweis auf Wikipedia dazu, was eine Kolumne ist.                        Zitat: “Es handelt sich um einen kurzen Meinungsbeitrag, der sich meist über nicht mehr als eine Zeitungsspalte erstreckt. Diese Kolumnen erscheinen meist regelmäßig an gleicher Stelle mit gleichem Titel… Häufig gibt es sie auch als Namenskolumne eines einzelnen Autors… Oft wird die Kolumne auch vom Herausgeber … als Stellungnahme zu aktuellen Ereignissen benutzt.”

NuKLA nutzt die thematisch weit gefächerten Texte von Frank Willberg genau so: immer an der gleichen Stelle (im Vorfeld der Konzerte auf unserer Seite). Die Texte beziehen sich auf die verschiedensten (aktuellen) Ereignisse: Weihnachten, das Abholzen im Auwald, Müll, Flüchtlinge und hier die äußerst vertrackte Situation für WählerInnen, die zwar dringend eine Alternative zum bestehenden, sich in den jeweiligen Inhalten kaum mehr unterscheidenden und eher untereinander gut abgesprochen wirkenden politischen Einheitsbrei – um nicht Einerlei zu sagen – wünschen, aber nicht so wirklich fündig werden. Nichts anderes schreibt der Autor. Man hätte es etwas allgemeiner formulieren können, nicht so sehr mit Namen und Hausnummern. Aber diese Aussage, bei der es sich um die persönliche Meinung des Autors handelt!, ist deutlich, wenn man gründlich und bis zum letzten Satz liest.

NuKLA stellt dem Autor diesen Raum vor jedem Konzert zur Verfügung, ist aber für den Inhalt auch in diesem Falle nicht verantwortlich: weder werden die Inhalte der Kolumnen von NuKLA  “bestellt”, noch zensiert. Beides würde sich der Autor verbitten.

NuKLA finanziert seine rein ehrenamtlich geleistete Arbeit ausschließlich aus Euren Spenden, ist deshalb finanziell von niemandem abhängig und positioniert sich auch politisch nicht – weder so, noch so. Wir arbeiten ausdrücklich mit allen zusammen, die für einen besseren und wirksameren Naturschutz vor Ort, in Sachsen und in ganz Deuschland antreten. Ganz nach unserem Motto wollen wir dabei verbindend wirken und nicht die sowieso schon aufgeheizte Atmosphäre von Spaltung in gut und böse noch befeuern – und dafür den Naturschutz missbrauchen oder uns selbst und unser Anliegen instrumentalisieren (lassen). Und diese Haltung bildet sich – trotz nichtgetroffener Absprachen! – aus unserer Sicht tatsächlich auch in der aktuellen Kolumne ab.

Wir fanden dazu auch eine interessante Diskussion in der L-IZ:

https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2019/07/Gastkommentar-von-Christian-Wolff-Koennen-25-der-Sachsen-wirklich-so-bescheuert-sein-AfD-zu-waehlen-285064


							
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